Willkommen! Leider wird Ihr Browser nicht mehr unterstützt. Um den vollen Funktionsumfang der Seite nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, die neueste Version z.B. von Microsoft Edge, Firefox, Safari oder Chrome zu verwenden.

Wählen Sie Marke und Land aus

Sprache wählen

Kontakt aufnehmen

Sie haben Fragen? Dann melden Sie sich jederzeit gerne bei uns!

Quereinsteiger in die digitale Welt

Ein Fischbrötchen auf Sylt war der Auslöser für Tim Grube, in Wuppertal anzuheuern. Inzwischen gehört er zum Digital Transformation Office (DTO) der Coroplast Group. Wichtigstes Projekt des 26-jährigen studierten Vertriebsingenieurs: die globale Einführung eines Customer Relationship Management Systems (CRM). Für diese Position ist er das „passende Komplettpaket“, wie er selbst sagt.

Tim Grube begann seine berufliche Laufbahn im Vertrieb und nahm aus Sicht der IT bisher die Rolle des Endanwenders ein. Seit August 2020 ist er als „Projectmanager Digitalization“ selbst Teil der IT-Abteilung. „Mit einigen weiteren weiteren DTO-Kollegen gehöre ich zu den wenigen innerhalb der Global-IT-Organisation, die keine klassische IT-Ausbildung genossen haben. Dadurch, dass ich nun in beiden Welten beheimatet bin, habe ich den Vorteil, die Anforderung des Fachbereiches und die technische Machbarkeit sauber miteinander verheiraten zu können.“ 2019 nach sechs Jahren Vertrieb bei einen der weltweit größten Automobilzulieferern wollte Tim Grube bei einem Auslandspraktikum die Welt außerhalb eines Konzerns kennenlernen. Beim Fischbrötchen auf Sylt empfahl ihm ein langjähriger Freund und Coroplast-Mitarbeiter, sich initiativ zu bewerben – und es klappte auf Anhieb. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit bei Coroplast Tape Wuppertal International Sales ging es für ihn nach Rock Hill in den USA, wo er bei dem TapeTube Market Launch für den amerikanischen Markt unterstützte.

Die Macht der Daten

Der „digitalen Transformation“ näherte sich Tim Grube mit seiner Masterarbeit. Dort stellte er die Mitarbeiter in den Fokus mit Fragestellungen wie: Welche Bedürfnisse haben Mitarbeiter im Transformationsprozess? Welche Bedenken und Ängste der Mitarbeiter beeinflussen die Nutzungsbereitschaft neuer digitaler Tools? Denn: Digitale Transformation und die die Macht der Daten machen vielen Menschen auch Angst. Und das ist durchaus verständlich: „Die digitale Transformation fordert neue Denkweisen und Ansätze, um alle Mitarbeiter frühzeitig und mit der nötigen Transparenz mitnehmen zu können. Mit Tools wie einem CRM gewinnen wir ganz neue Daten über den gesamten Vertriebsprozess, die uns helfen, noch zielgenauer zu agieren. Dies ist erstmal gut. Es führt aber auch dazu, dass die Arbeit der Vertriebskollegen transparenter wird, was manchen wiederum Sorgen bereitet. Daher ist es umso wichtiger, die Nutzer in den Fokus zu stellen und im gesamten Transformationsprozess mitzunehmen. Nur dadurch können wir ein gemeinsames Verständnis für den Umgang mit den neuen Tools schaffen und die Macht der Daten nutzen, um unsere tägliche Arbeit zu erleichtern“, sagt Tim Grube. Das ist auch Kern seines CRM-Projekts, bei dem er die Nutzer laufend schult und in den Entwicklungsprozess mit einbezieht. „So führen wir die Mitarbeiter durch eine intensive persönliche Begleitung Schritt für Schritt an das System heran.“

Erst Fax, dann Outlook – jetzt die digitale Toolbox

Für Tim Grube ist klar: „Die Arbeitsweise der Vertriebler wird sich komplett verändern, das ist die spannendste Herausforderung. So wie wir vom Fax auf Outlook umgestiegen sind, kommen jetzt Tools und Konzepte wie CRM, Analytics und Social Collaboration.“ Dabei muss er alle Rahmenbedingungen rund um die globale CRM-Einführung im Blick haben, denn er fungiert als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen Vertrieb, Marketing und IT. „Wir bewerten neue Trends, Tools und Strategien hinsichtlich der digitalen Transformation. So können wir der Coroplast Group eine Toolbox bieten, um für die digitale Zukunft gerüstet zu sein und die Macht der Daten für sich nutzen zu können.“ Um den Prozess zu optimieren, initiierte und koordiniert Tim Grube eine Kooperation mit dem Lehrstuhl aus seinem Sales Management Master an der Ruhr Uni Bochum: „Im Rahmen dieser Partnerschaft nutzen wir das Dreieck Forschung, Lehre und Praxis, um verschiedenste Themen zum Bereich Vertrieb von morgen zu behandeln.“

Rückendeckung aus der Chefetage und sensationelles Team

Für Tim Grube steht fest: „Ja, die digitale Transformation ist noch ein weiter Weg für uns, damit auch wir unsere digitalen Prozesse und Datenflüsse mit einer Selbstverständlichkeit nutzen können, wie wir das heute bei vielen Wettbewerbern sehen.“ Aber für ihn ist hier die volle Rückendeckung der Unternehmensleitung entscheidend, denn er hat alle Freiheiten, die er für sein Projekt braucht. „Mir wurde sehr viel Vertrauen entgegengebracht, das ist nicht selbstverständlich. Und mein Team ist sensationell, denn jeder bringt sein Wissen und seine Ideen ein. Das läuft alles sehr rund und in jeder Beziehung angenehm und kooperativ.“ Und die Ergebnisse sprechen für sich: Das Digital Transformation Office (DTO) hat sich mittlerweile viel Akzeptanz im Unternehmen erworben, es ist gelungen, die Kollegen bei den ersten Go-Lives erfolgreich mitzunehmen.

Die große Wertschätzung und das Vertrauen, das man auch schon in jungen Jahren entgegengebracht bekommt, ist außergewöhnlich. Man bekommt vielseitige Chancen. Aktuell befindet sich das Unternehmen hinsichtlich der Digitalisierung in einer spannenden Phase. Und ich kann diese mitgestalten.

Tim Grube | Project Manager Digitalization

Mix aus Bewährtem und Neuen

Die Zuversicht, alles gut meistern zu können, verdankt Tim Grube im Besonderen dem Rückhalt im Unternehmen: „Ich wusste zu jeder Zeit, wo ich stehe. Viel macht die familiäre Atmosphäre aus.“ Gar keine Kritik? „Was ich ein bisschen vermisse, ist ein Modern Working Place. Dies beinhaltet für mich zum einen die Räumlichkeiten mit zum Beispiel flexiblen Arbeitsplätzen, Creative Rooms oder Open Spaces zum anderen aber auch die Selbstverständlichkeit die neue Umgebung als Team zu nutzen und die kollaborative Arbeitsweise zu fördern. Meine Generation möchte eher weg vom klassischen ninetofive hin zu einer modernen und offenen Arbeitswelt.“ Aber genau diese scheinbaren Gegensätze von traditionellen und modernen Unternehmensstrukturen sind es, die es so spannend machen. „Letztendlich macht es der Mix aus bewährten und neuen Ansätzen gepaart mit der entsprechenden Mentalität.“

Weißwurstfrühstück in Wuppertal

Denn auch Tim Grube mag Traditionen. Er hat im DTO das „Weißwurstfrühstück“ eingeführt. Als gebürtiger Münchner ist er ist treuer Fan des FC Bayern geblieben, obwohl er schon als Kind in den Norden „verschleppt“ wurde, sprich seine Familie aus beruflichen Gründen umzog. Bis heute fährt er regelmäßig zurück in die alte Heimat, um die Berge, Stadt und Umgebung mit alten Freunden zu genießen. Auf dem Rückweg mit im Gepäck Weißwürste für die Kollegen und Kolleginnen. „In Bayern müssen Weißwürste bis zum 12-Uhr-Läuten gegessen sein, also gibt es rechtzeitig Weißwurstfrühstück in Wuppertal“, schmunzelt er.